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Konspiratives Treffen

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Wie bei Adrian ja bereits mehrfach zu lesen war, planen wir im November an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul teilzunehmen. Zur Vorbereitung hatte Adrian am vergangenen Freitag Abend ein erstes Treffen der wahnsinnigen wagemutigen Afrika-Reisenden anberaumt. Da wir uns auf zwei Teams aufteilen werden und ich bisher noch einen Beifahrerplatz zu vergeben hatte, hat sich Adrians Bekannte Antje gemeldet. Für uns zwei war es nun also die erste Gelegenheit einander ein wenig kennenzulernen. Augenscheinlich habe ich dabei keinen derart schlimmen Eindruck hinterlassen, dass es Antje davon abhalten würde, an der Rallye teilzunehmen.

Ein paar organisatorische Dinge haben wir vier ebenfalls besprochen. Neben der wichtigen Frage der zu erwartenden Kosten wurden auch so Kleinigkeiten wie Schutzimpfungen, Reisevisa, Sponsorensuche oder Teamnamen erörtert. Zum Abschluss des Abends haben wir uns dann schließlich auf der Webseite der Veranstalter zur Teilnahme angemeldet und werden mittlerweile auch unter den Startnummern 195 und 196 gelistet. Die große, ungeklärte Frage des Abends besteht allerdings auch jetzt noch darin, was hinter unseren Teamnamen steckt. Wir können es nicht beantworten!

Heute Abend habe ich mich dann noch mit meinem alten Freund Olli getroffen, der uns bei der Rallye-Teilnahme ein wenig zuvor gekommen ist und bei der letzten Februar-Challenge das Team “Steinheim goes Afrika” anführte. Er hatte einige gute Tipps für uns und versuchte nachdrücklich mich von dem Plan abzubringen, in einem Mazda 121 DB nach Gambia zu fahren. Was mich aber eigentlich nur in diesem Vorhaben bestärkt. Glaube ich…

Seine Hauptargumente gegen den Einsatz eines 121 bestehen im fehlenden Allradantrieb, dem geringen Platzangebot sowie mangelhafter Bodenfreiheit und dem daraus resultierenden Verlust an Querfeldeinspaß. Nichts was sich meiner Meinung nach nicht durch Improvisationstalent gepaart mit einer gehörigen Portion Schwung ausgleichen ließe.

Author: Tobias

Hallo, ich bin Tobias. Meine Leidenschaft gilt alten Autos. Je ausgefallener desto besser. Im Alltag schwöre ich auf meinen treuen '88 Volvo 745 und im Laufe der Zeit sammelten sich daneben in der Garage noch ein '79 AMC Pacer, ein '70 Chrysler 300 Hurst, ein '90 Toyota Sera und ein '94 Mazda 121 Ginza. Wenn ich gerade nicht an den Autos herumschraube, lasse ich den Nerd raushängen und schreibe hier irgendwas zu Online- und IT-Themen, Filmen oder Musik. Ihr findet mich auch .

2 Comments

  1. Allrad machen wir durch geringes Gewicht wett, Platzangebot ist was für fette und die Bodenfreiheit erlangen wir durch den Einbau irgendwelcher Riesenstoßdämpfer oder mit Spacern. Alles nix was mich irgendwie verunsichert.
    Ich hab unsere Auflistung auf der Veranstalterseite mit Beruhigung zur Kenntnis genommen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind wir Team Nr. 39 und 40. War also echt nicht mehr viel Zeit.

  2. Ich habe mir die Seite der Rallye mal angeschaut und muss sagen, dass sie ziemlich interessant klingt. Allerdings ist es schon ein sehr kostspieliges Vergnügen. Dafür erinnert man sich vermutlich für den Rest seines Lebens daran. Daher wünsche ich euch viel Glück und Vergnügen bei der Fahrt durchs schöne Afrika, und vor allen Dingen natürlich auch viel Erfolg und gutes Wetter.

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