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Umgangssprachlich

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Verteidigungsminister zu Guttenberg äußerte sich heute zu den jüngsten Gefechten zwischen deutschen Soldaten und Einheimischen in Afghanistan:

Auch wenn es nicht jedem gefällt, so kann man angesichts dessen, was sich in Afghanistan, in Teilen Afghanistans abspielt, durchaus umgangssprachlich – ich betone umgangssprachlich – in Afghanistan von Krieg reden, meine Damen und Herren.

In der gleichen Erklärung ist auch die Rede von “gefallenen Soldaten” – einem Begriff, der ja von offizieller Seite lange Zeit sorgfältig vermieden wurde. CtV und ich wunderten uns daher, ob das möglicherweise daran liegen könnte, dass einfach jeder, der eine gute alte, nichtssagende Regierungserklärung formulieren kann zur Zeit im Urlaub ist. Wir haben uns daher ein paar Alternativen überlegt, die man bei künftigen Situationen wie dieser verwenden könnte. Anstelle von “Gefallenen” wären besser diese Begriffe zu verwenden:

  • unbeabsichtigt Verblichene
  • in Folge von Fremdeinwirkung Verunglückte
  • aufgrund mangelnder Reflexe darwinistisch Aussortierte

Author: Tobias

Hallo, ich bin Tobias. Meine Leidenschaft gilt alten Autos. Je ausgefallener desto besser. Im Alltag schwöre ich auf meinen treuen '88 Volvo 745 und im Laufe der Zeit sammelten sich daneben in der Garage noch ein '79 AMC Pacer, ein '70 Chrysler 300 Hurst, ein '90 Toyota Sera und ein '94 Mazda 121 Ginza. Wenn ich gerade nicht an den Autos herumschraube, lasse ich den Nerd raushängen und schreibe hier irgendwas zu Online- und IT-Themen, Filmen oder Musik. Ihr findet mich auch .

One Comment

  1. Eure Alternativen für “Gefallene” find ich gut. Ein bisschen Zynismus für ein sehr ernstes Thema darf mal sein. Hoffentlich hört dieser Afghanistan Unsinn bald auf.

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