Der BMW, den mein Freund Stefan und ich im letzten Jahr für die Baltic Sea Circle gekauft haben, ist mir schon irgendwie ans Herz gewachsen. (So wie eigentlich alle Autos, die ich auf den diversen Touren durch die Weltgeschichte bewegt habe.) Und da der BMW seine Aufgabe recht bravourös gemeistert hat und sich insbesondere auf losem Untergrund besser geschlagen hat als die meisten Unbeteiligten es im Vorfeld erwartet hätten, soll er in diesem Sommer erneut auf der Langstrecke zum Einsatz kommen.
Vorbereitend gilt es jedoch zunächst die Hürden der deutschen Bürokratie zu nehmen: Der Rest-TÜV lief im August ab und für die erneute Zulassung im kommenden Frühsommer ist somit eine neue Hauptuntersuchung erforderlich. Dabei könnte sich der von einem der vielen Vorbesitzer installierte Endschalldämpfer als problematisch erweisen. Denn der bewegt sich akustisch eher auf der, ich sage mal, „sportlichen“ Seite. 🙂 Eine ABE oder ein vergleichbares Dokument haben wir beim Kauf jedoch nicht dazu bekommen. Anfängerfehler…
Jetzt gilt es also ein entsprechendes Schriftstück aufzutreiben, wozu Schalldämpfer und Hersteller erst einmal identifiziert sein wollen. Hier ein Bild des Delinquenten:
Die einzige größere Arbeit, die vor dem Besuch der nächstgelegenen Prüfstelle noch erledigt werden muss, ist die Reparatur der beidseitigen Rostlöcher in den vorderen Kotflügelendspitzen. Diese Stellen haben während der Rallye im letzten Jahr offensichtlich ein bisschen unter unseren kleinen Offroad-Ausflügen gelitten und lassen sich mittlerweile auch nicht mehr durch geschickt platzierte Bierdosen kaschieren.
Beim E36 scheint das jedoch ein verbreitetes Problem zu sein und der Handel hält für schmale Mark passend gefertigte Reparaturbleche bereit. Zudem ist der BMW genau der richtige Wagen, damit ich mich mal an unserem jüngst erstandenen Schweißgerät versuchen kann.