tobias.kochs-online.net

Muskelspiele

| 0 comments

Letzte Woche mussten wir erleben, dass es schwieriger sein kann, ein Auto zu kaufen als sich der gemeine Leasing-TDI-Fahrer das so vorstellen mag. Erst waren wir gezwungen, Unternehmen Seehund zu verschieben und Freitag folgte dann die Ernüchterung bei einem Termin zur Autobesichtigung, den ich organisiert hatte. Schon eine Woche zuvor hatte ich mir den zum Verkauf stehenden 1969er Pontiac Firebird einmal angeschaut. Allerdings fand meine erste Begegnung mit dem Wagen nur in einer dunklen, engen Garage statt, sodass ich den zweiten Termin mit dem Verkäufer vereinbarte, um das Auto bei Tageslicht zu begutachten und eine Probefahrt machen zu können.

Außerdem habe ich Adrian und meinen Vater als neutrale(re) Gutachter mitgenommen. Sechs Augen sehen schließlich auch mehr als zwei. Zudem konnte sich so einer von uns um den äußerst gesprächigen Verkäufer kümmern während sich die zwei anderen das Auto im Detail anschauten. Dabei offenbarte sich, was in der schummrigen Garage kaum zu sehen war: Der Lack ist rundum beschädigt oder fehlerhaft. In einem späteren Gespräch erklärte der Verkäufer, vor einigen Jahren sei eine neue Lackierung auf den darunterliegenden Thermoplast-Lack aufgebracht worden. Damit war uns klar, dass die Lackschäden nur der Anfang wären und bald eine Neulackierung notwendig wäre. Dem wiederum müsste das mühsame Entlacken der gesamten Karosserie vorausgehen. So eine umfangreiche Restauration ist jedoch nicht, was mir für meinen ersten Klassiker vorschwebt. Zudem passte vor diesem Hintergrund auch der Verkaufspreis nicht mehr und die Sache war für mich entschieden: Der Firebird und ich würden nicht zusammen in den Sonnenuntergang reiten fahren.

Für eine Probefahrt habe ich mich dennoch entschieden, denn damit habe ich bei einem anderen Fahrzeug schon mal eine Vergleichsgrundlage. Das Kamerakind Adrian hat Photos vom Firebird und ein Video von der Probefahrt gemacht. Herzlichen Dank dafür an dieser Stelle!

Author: Tobias

Hallo, ich bin Tobias. Meine Leidenschaft gilt alten Autos. Je ausgefallener desto besser. Im Alltag schwöre ich auf meinen treuen '88 Volvo 745 und im Laufe der Zeit sammelten sich daneben in der Garage noch ein '79 AMC Pacer, ein '70 Chrysler 300 Hurst, ein '90 Toyota Sera und ein '94 Mazda 121 Ginza. Wenn ich gerade nicht an den Autos herumschraube, lasse ich den Nerd raushängen und schreibe hier irgendwas zu Online- und IT-Themen, Filmen oder Musik. Ihr findet mich auch .

Leave a Reply

Required fields are marked *.